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		<title>Die Vogelwelt &#8211; Erfahrung statt Informationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2024 20:17:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vogelwelt &#8211; Erfahrung statt Informationen Artenkenntnis Man begegnet immer wieder Menschen, die noch nichts mit der Vogelwelt zu tun hatten. Eine Studie zeigt, dass Kinder und Erwachsene schon einige Tierarten bestimmen können, aber dazu am wenigsten bei den Vögeln in der Lage sind. Selbst die häufigsten Singvogelarten aus Stadt und Garten bereiten vielen Probleme. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Die Vogelwelt &#8211; Erfahrung statt Informationen</strong></span></h1>
<h2>Artenkenntnis</h2>
<p>Man begegnet immer wieder Menschen, die noch nichts mit der Vogelwelt zu tun hatten. Eine Studie zeigt, dass Kinder und Erwachsene schon einige Tierarten bestimmen können, aber dazu am wenigsten bei den Vögeln in der Lage sind. Selbst die häufigsten Singvogelarten aus Stadt und Garten bereiten vielen Probleme. Und je jünger die Menschen sind, desto geringer ist ihre Artenkenntnis. Dabei ist Erfahung mehr wert, als das Wissen von reinen Informationen.</p>
<p>Wer das Glück hatte, in einem Elternhaus mit Garten aufgewachsen zu sein, wird aber sehr wahrscheinlich zumindest unbewusst die häufigsten Arten erlebt haben. Das sind meist Arten wie Amsel, Kohlmeise, Rotkehlchen, Ringeltaube, Elster, evtl. noch der Buchfink. Im Hafen- und Gewässerbereich sollte jeder auch schon Enten und Möwen gesehen haben. Es sind die gefiederten Freunde, die um uns herum leben, und weil sie tagaktiv sind, können sie zum Glück beobachtet und gehört werden.</p>
<p style="text-align: center;">  <img decoding="async" class="alignnone wp-image-3631" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/12/Heckenbraunelle.jpg" alt="" width="150" height="167" />  <img decoding="async" class="alignnone wp-image-3632" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/12/Kleiber.jpg" alt="" width="210" height="170" />  <img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3635" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/12/Rotkehlchen.jpg" alt="" width="229" height="171" />   <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3628" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/12/Blaumeise.jpg" alt="" width="254" height="166" /></p>
<h2>Der Vogelwelt begegnen</h2>
<p>Und dann kommt es zu der Situation, dass diese Menschen auf andere treffen (z.B. im <a href="https://derwildnismentor.de/wildnismentoring/">Wildnismentoring</a>) und dadurch irgendwie der Vogelwelt begegnen. Schnell entsteht der Eindruck, dass dieses Thema riesig ist und einen erschlägt. Man weiß nicht, wo man anfangen soll, wie man das anstellen soll, und wo man Informationen bekommt. Aber trotzdem ahnen manche eine interessante Welt, der man sich möglicherweise nicht entziehen kann, oder will.</p>
<h2> Erfahrung statt Informationen</h2>
<p>Aber letztlich ist es, wie mit vielen Themen, die irgendwie mit der Natur zu tun haben. Sie sind alle riesig und tatsächlich haben sie kein Ende. Man kann sie auf so vielen Ebenen durchdringen. Es gab mal das schöne Zitat: „Man braucht ein ganzes Leben, um den eignen Garten zu verstehen“. Das schöne hier ist, es wird den Rest des Lebens nicht mehr langweilig und es gibt so viel Neues zu lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3638 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/12/Naturwissen-300x275.jpg" alt="" width="300" height="275" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/12/Naturwissen-300x275.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/12/Naturwissen.jpg 405w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Etwas Entspannung bekommt man mit einer etwas anderen Sichtweise. Möglicherweise haben wir in diesem Leben auf der Erde die Möglichkeit zu lernen und Erfahrungen zu machen. Aber das kann immer nur ein ganz individuelles kleines Stück vom großen Kuchen sein. Es gibt eigentlich keinen richtigen Anfang und kein richtiges Ende. Und vielleicht geht es mehr um Erfahrung statt Informationen. Wenn wir mehr in den Moment gehen, das Hier und Jetzt genießen und der Wert in der Vergänglichkeit des Momentes liegt, dann sammeln wir allenfalls viele kleine Goldnuggets, die sich zu einem großen Erfahrungsschatz anhäufen, und der viel mehr Wert ist als angesammeltes Wissen.</p>
<p>Und so ist das Motto: <strong><em>Weniger ist mehr</em></strong>! Möchte man sich mit der Vogelwelt beschäftigen, ist zum Anfang der Winter optimal. Das Laub ist von den Bäumen heruntergefallen und man kann die Vögel gut sehen. Sie singen nur wenig und da viele im Süden sind, singen auch nicht viele Vögel. Es ist also sehr übersichtlich. Wenn man irgendwo eine Futterstelle gut sichtbar einrichten kann, ist es leicht, ein paar Vogelarten dort gut zu beobachten, weil immer die gleichen sehr häufig kommen. Es reicht, mit den paar Vögeln anzufangen, die man leicht und regelmäßig beobachten kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Naturwissen und Artenkenntnis:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/@ChristianElberg/videos">Siehe auch meine Youtube-Videos</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Herbst &#8211; Eine vielfältige Jahreszeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 11:17:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herbst- Eine vielfältige Jahreszeit Die Zeitqualität Der Herbst steht im Medizinrad im Westen und hat dort die Qualität des Rückzugs, der Stabilität, der Reflexion, der Erdung und Verwurzelung. Im Westen ist auch der Sonnenuntergang im Tageszyklus. Der Herbst bei den Pflanzen     Die Bäume verfärben ihre Blätter in eine schier unvorstellbare Vielfalt an Farbnuancen. Dann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Herbst- Eine vielfältige Jahreszeit<br />
</strong></span></h1>
<h2>Die Zeitqualität</h2>
<p>Der Herbst steht im Medizinrad im Westen und hat dort die Qualität des Rückzugs, der Stabilität, der Reflexion, der Erdung und Verwurzelung. Im Westen ist auch der Sonnenuntergang im Tageszyklus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2954 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-300x225.jpg" alt="Medizinrad" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h2>Der Herbst bei den Pflanzen</h2>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3587 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_181018-300x225.jpg" alt="Herbstwald" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_181018-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_181018-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_181018-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_181018-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_181018-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_181018-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />     <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3586 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_162629-300x225.jpg" alt="Laub" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_162629-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_162629-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_162629-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_162629-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_162629-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241025_162629-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Bäume verfärben ihre Blätter in eine schier unvorstellbare Vielfalt an Farbnuancen. Dann fallen sie zu Boden, um den Kreislauf des Lebens zu schließen. Das ist wichtig, denn sie werden zersetzt und werden in neue Nährstoffe für Pflanzen und Bäume verwandelt. Pilze spielen hier eine wichtige Rolle, und sie sind aus dem Herbstwald nicht wegzudenken. Wer sich mit Pilzen auskennt, kann mit ihnen gut seinen Speiseplan verfeinern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3583 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_104715-300x225.jpg" alt="Pilz" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_104715-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_104715-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_104715-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_104715-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_104715-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_104715-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bäume ziehen ihre Kraft in den Stamm und mehrjährige Pflanzen in die Wurzeln zurück. Wenn das Wetter manchmal ungemütlicher wird, beschleunigen starke Winde das Herabfallen der Blätter und lassen es wie einen bunten Regen aussehen. Hier ist es ein schönes Spiel, aber auch ein effektives Fitnesstraining, zu versuchen, die fallenden Blätter aufzufangen. Insbesondere auch für Kinder!</p>
<p>Aber es kann auch noch schöne Tage mit Sonne und goldenem Herbst geben. In Amerika ist das der „Indian Summer“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3596 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241004_084343-300x225.jpg" alt="goldener Herbst" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241004_084343-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241004_084343-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241004_084343-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241004_084343-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241004_084343-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241004_084343-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Zeit der süßen Früchte ist seit dem späten Sommer vorbei, aber die energiehaltigen Nüsse wie Eicheln, Kastanien, Bucheckern und Haselnüsse werden in Massen von Bäumen abgeworfen und der Natur zur Verfügung gestellt. Der Baum selbst möchte sich vermehren, aber viele Tiere und, wenn wir Menschen wollen, profitieren von der energiereichen Nahrung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3589 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241026_153846-225x300.jpg" alt="Kastanien" width="225" height="300" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241026_153846-225x300.jpg 225w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241026_153846-1518x2024.jpg 1518w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241026_153846-768x1024.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241026_153846-1152x1536.jpg 1152w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241026_153846-1536x2048.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241026_153846-1320x1760.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241026_153846-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Der Herbst bei den Tieren</h2>
<p>Bei den Tieren ist es wichtig, dass sie die Zeichen der Zeit erkennen. Aber das können sie mit ihrer hervorragenden Wahrnehmung. Und wenn wir sie beobachten, können wir die entsprechenden Schlüsse daraus ziehen. Die Kraniche, die mit Ihrer Dreiecksformation und den typischen „krrru-krra“-Rufen zu Tausenden über uns fliegen, hierbei die alten Routen verwenden und sicher auch unsere Städte als Landmarken zu Orientierung nutzen, sind DAS Zeichen schlechthin für den Herbst. Aber auch viele andere Vögel machen sich auf den Weg, um die weite anstrengende Wanderung in die wärmeren Gebiete auf sich zu nehmen. Säugetiere haben unterschiedliche Strategien. Einige werden Winterschlaf oder -ruhe halten und fressen sich u.a. mit den oben genannten energiereichen Nüssen Fett an. Ob Dachs, Siebenschläfer, Braunbär, Igel oder Murmeltier&#8230; Das Eichhörnchen oder der Eichelhäher sind beschäftigt, die Eicheln als Vorrat zu verstecken und helfen so unbewusst den Bäumen bei ihrer Vermehrung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3595" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/Kraniche-300x164.jpg" alt="Kraniche" width="377" height="206" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/Kraniche-300x164.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/Kraniche-768x419.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/Kraniche.jpg 836w" sizes="(max-width: 377px) 100vw, 377px" />     <img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1936" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Eichhoernchen-300x200.jpeg" alt="Eichhörnchen" width="311" height="207" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Eichhoernchen-300x200.jpeg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Eichhoernchen-2024x1349.jpeg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Eichhoernchen-768x512.jpeg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Eichhoernchen-1536x1024.jpeg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Eichhoernchen-2048x1365.jpeg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Eichhoernchen-1320x880.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 311px) 100vw, 311px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beeindruckend ist, dass Rothirsche und Damhirsche im Herbst die Paarungszeit, Brunft genannt, halten. Das sind spektakuläre Schauspiele, die schon seit Millionen von Jahren stattfinden. Da lassen sich archaischen Prinzipien beobachten. In dem Fall: Der Stärkste gewinnt und darf sich paaren&#8230;.aber es ist sehr anstrengend! Wie passend, dass die Natur vor dem Winter als Zeit der Entbehrung noch den Herbst mit der Fülle zur Vorbereitung anbietet.</p>
<h2>Der Herbst bei den Menschen</h2>
<p>Für den Menschen erscheint der Herbst auf verschiedenen Ebenen.</p>
<p>Natürlich stellt auch für ihn die Natur die Fülle der Nahrung zu Verfügung. Das merkt man besonders in der Landwirtschaft. Seit Tausenden von Jahren. Nicht umsonst wird im Herbst Erntedank gefeiert. Wir Menschen sind dankbar für die Gaben und müssen nun mit ihnen über den Winter kommen. Und hier sind natürlich auch die Haltbarmachtechniken entwickelt worden wie Obst und Gemüse einkochen, Marmelade herstellen und Fleisch räuchern.</p>
<p>Aber auch bei dem Feiern der Jahreiskreisfeste bekommt in der dunklen Jahreszeit das Ritual des Räucherns wieder mehr Bedeutung. Einheimische Pflanzen wie Alant, Mariengras, Wacholder, Beifuß, Salbei, Lorbeer, Fichtenharz, Mistel und Nelke werden hierzu verwendet, da sie auch passende Eigenschaften und Wirkstoffe haben, welche die Zeitqualität und zugehörigen Bedürfnisse unterstreichen. Es ist die Zeit in sich zu gehen, zu reflektieren und Fragen zu stellen wie: „<em>Was ist meine Frucht und Ernte dieses Jahr?</em>“, „<em>Was kann ich loslassen?</em>“, „<em>Wie können Ahnen mir dabei helfen?</em>“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3593 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241029_104910-225x300.jpg" alt="Räuchern" width="225" height="300" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241029_104910-225x300.jpg 225w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241029_104910-1518x2024.jpg 1518w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241029_104910-768x1024.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241029_104910-1152x1536.jpg 1152w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241029_104910-1536x2048.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241029_104910-1320x1760.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/10/20241029_104910-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Auf der persönlichen und geistigen Ebene befinden sich Menschen im reifen Alter, ca. ab 50 aufwärts, sozusagen auch im Herbst Ihres Lebens(kreislaufes). Es wäre unnatürlich zu versuchen künstlich jungbleiben zu wollen. Besser ist es mit der „inneren Natur“ zu gehen, zu verstehen, wo man sich im Leben befindet und sich so das bewusst zu machen und dann in die eigene Kraft zu kommen. Wertvoll ist es, die eigene Erfahrung und Selbstsicherheit in die Welt zu bringen und in den Dienst für andere zu stellen. Ältere Menschen haben sich vielleicht mit ihrer Gefühls- und Innenwelt auseinandergesetzt, haben das geklärt und wirken gelassener und aufgeräumter. Sie stehen etwas über den alltäglichen Dingen, letztlich, weil sie die etwas überwunden haben. Wenn man alle Prozesse als Kreisläufe versteht, kann manches leichter werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://derwildnismentor.de/wildnistag/" target="_blank" rel="noopener">Nimm an einem Wildnistag teil</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/@ChristianElberg/videos" target="_blank" rel="noopener">Siehe auch meine Youtube-Videos</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum Natur &#8211; verbindung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 15:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum Naturverbindung? Der Mensch als Teil der Natur Vor 10.000enden Jahren waren die Menschen in die Kreisläufe de Lebens eingebunden. Sie hatten Naturverbindung. Sie waren sich bewusst darüber, auf jeden Fall aber war es selbstverständlich, allen Bedingungen ausgesetzt zu sein. Genauso selbstverständlich erlebte man sich als Teil der Umgebung und fühlte sich mit den Elementen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Warum Naturverbindung?</strong></span></h1>
<h2><span style="font-size: 14pt;"><strong>Der Mensch als Teil der Natur</strong></span></h2>
<p>Vor 10.000enden Jahren waren die Menschen in die Kreisläufe de Lebens eingebunden. Sie hatten Naturverbindung. Sie waren sich bewusst darüber, auf jeden Fall aber war es selbstverständlich, allen Bedingungen ausgesetzt zu sein. Genauso selbstverständlich erlebte man sich als Teil der Umgebung und fühlte sich mit den Elementen wie Sonne, Wasser, Wetter, den Tieren und der Landschaft verbunden. Das wissen wir von den letzten noch existierenden Naturvölkern, die noch Reste ihrer Kultur kennen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3484 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2179-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2179-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2179-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2179-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2179-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2179-1320x990.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2179.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Das heißt, man lebte zu allen Jahreszeiten draußen und passte sich an das Wetter und die Temperaturen an. Man ernährte sich mithilfe von Sammeln und Jagen komplett mit pflanzlicher und tierischer Nahrung. Alle Gebrauchsgegenstände wurden der Natur entnommen, meist Holz oder Stein, aber auch Knochen, Felle und Geweihe, und so erlebt man eine direkte Abhängigkeit von allem, was die Natur hergab. Eine Nachhaltigkeit war automatisch da, so dass nie mehr genommen wurde als gebraucht wurde. Und das immer in großer Dankbarkeit, weil klar war, dass das eigene Leben sonst nicht möglich wäre.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3482" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1191-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1191-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1191-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1191-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1191-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1191-1320x990.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1191.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />       <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3483" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1455-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1455-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1455-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1455-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1455-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1455-1320x990.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/DSCN1455.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Das tat man nicht alleine, sondern immer in Gruppen, in denen sich jeder Einzelne mit seinen Stärken einbringen musste, damit das „große Ganze“ funktionierte. War das Notwendige gesichert, war Zeit für Muße und so entstand mithilfe von Kreativität die Musik und Kultur. Das gemeinsame Leben war in ein Weltbild eingebettet, das Orientierung, Verbindung und Vertrauen gab.</p>
<p>Ist es nicht so, dass der Mensch als Spezies „ursprünglich“ für ein Leben draußen gemacht war? Ist seine „Hard- und Software“ nicht dafür ausgelegt? Das heißt, messerscharfe Sinne waren nötig, um Informationen aus der Umgebung zu sammeln. Ein Verstand, um Situationen und Probleme zu verstehen, zu interpretieren und zu lösen. Ein Körper der fit, stark und anpassungsfähig ist, um alles Erforderliche zu erledigen bzw. zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="font-size: 12pt;"><strong>Hat der Mensch heute noch Naturverbindung?<br />
</strong></span></h2>
<p>Was ist davon heute noch übriggeblieben?</p>
<p>Das System Mensch ist geblieben, aber sein Verstand hat viele Erfindungen hervorgebracht, welche die Angst nehmen, das Leben leichter und sicherer machen. Das alltägliche Leben ist bequem geworden. Ob sicherer, das ist die Frage. Aber Bequemlichkeit hat einen Preis. Die Fitness lässt nach, weil sie nicht mehr gebraucht wird. Der Körper degeneriert. Ebenso die Sinne. Die Augen starren mit immer gleichem Abstand auf Bildschirme in kurzer Entfernung. Mit dem Riechen werden Lebensmittel nicht mehr auf Genießbarkeit geprüft, sondern es wird dem Mindesthaltbarkeitsdatum vertraut. In der Stadt „schreit“ uns alles an und will unsere Aufmerksamkeit. In der Natur aber herrscht ein großes Versteckspiel. Abgesehen davon, dass alle ums Überleben kämpfen, wollen die, die gefressen werden nicht gesehen werden, und die, die Jagen wollen auch nicht gesehen werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3485 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2578-300x225.jpg" alt="" width="248" height="186" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2578-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2578-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2578-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2578-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2578-1320x990.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2578.jpg 2048w" sizes="(max-width: 248px) 100vw, 248px" /></p>
<p>Der amerikanische Autor Richard Lovv hat das Buch „Last Child in the woods“ (dt. „Das letzte Kind im Wald“) geschrieben und dort den Begriff „Naturdefizitsyndrom“ geprägt. Der ist nicht medizinisch offiziell anerkannt, beschreibt aber treffend, wie fehlende Erfahrungen in der Natur für Kinder, aber auch Erwachsene, zu körperlichen, psychischen und sozialen Problemen führen. Das hat letztlich mit der nicht-artgerechten Lebensweise zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="font-size: 12pt;"><strong>Wieder zur Natur zurückfinden</strong></span></h2>
<p>Aber können wir uns etwas von der Naturverbindung zurückholen?</p>
<p>Das ist absolut möglich. Es ist auch vielleicht genauso wichtig, wie Essen, Trinken, Atmen und Schlafen. Weil eben, wie oben erwähnt, unser System dafür gemacht ist. Das Mindeste ist doch einfach raus in den Garten, die Natur oder den Wald zu gehen. Dort bewusst die Umgebung wahrzunehmen und zu erleben und festzustellen, wie gut es einem tut. Jeder Mensch grillt doch gerne im Garten, oder geht gerne in einem Park mit abwechslungsreicher Landschaft spazieren. Das ist der Anfang! Und es kann ganz leicht mit kleinen Übungen in den Alltag integriert werden. Es gibt so viele Beispiele:</p>
<ul>
<li>Einen Sonnenuntergang betrachten (den Sonnenaufgang auch)</li>
<li>Sich die Zeit zu nehmen einer Blüte beim Öffnen zuzusehen</li>
<li>Wenn möglich ein kleines Feuer zu entfachen (z.B. in der Grillschale)</li>
<li>Wildpflanzen aus der Umgebung kennenlernen und in den Salat, Smoothies, o.a. geben</li>
<li>Einen Natursitzplatz regelmäßig aufsuchen und jedes Detail der Umgebung kennenlernen</li>
<li>Beobachten: Welchen Zustand hat der Mond gerade?</li>
<li>Wandern, vielleicht draußen mit einem Tarp schlafen</li>
<li>Vögel an der Futterstelle beobachten, auch das ganze Jahr über</li>
<li>Barfuss laufen</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3480" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/28-10_0973-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/28-10_0973-300x200.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/28-10_0973-2024x1349.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/28-10_0973-768x512.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/28-10_0973-1536x1024.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/28-10_0973-2048x1365.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/28-10_0973-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />       <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3481" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/Belgien-012-300x225.jpg" alt="" width="277" height="208" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/Belgien-012-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/Belgien-012-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/Belgien-012-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/Belgien-012-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/Belgien-012-1320x990.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/09/Belgien-012.jpg 2048w" sizes="(max-width: 277px) 100vw, 277px" /></p>
<p>Es gibt so viele keine Möglichkeiten. Jeder der mag, kann probieren, wozu er Lust hat. Wichtig ist, sich treiben zu lassen und unverplante Zeit in der Natur zu verbringen, die Sinne achtsam nutzen.</p>
<p>Wer so etwas öfter macht, wird schnell spüren, was einem gut tut. Die Intuition dafür wird gestärkt. Die Ernährung kann tendenziell gesünder werden. Man merkt, dass der Körper Bewegung und Sonnenlicht braucht. Man möchte entschleunigen und Reizüberflutung strengt einen an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das moderne Leben mit seinen Annehmlichkeiten ist nicht pauschal schlecht. Aber vielleicht kann man das anders dosieren und ausbalancieren. Selbst in der großen Stadt ist immer irgendwie Naturverbindung möglich. Und wenn es nur kalt Duschen ist…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Holen wir uns unser Geburtsrecht zurück!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sommer &#8211; Komm in den Flow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 10:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sommer &#8211; Komm&#8216; in den Flow Der Sommer ist im Medizinrad im Süden positioniert. Wer kennt nicht das Gefühl des Sommers? Die Unbeschwertheit und Leichtigkeit. Die Lebensfreude und Unternehmungslust. Es ist die Zeit, in der Paare und Freunde rausgehen, Picknike machen, Grillen, Wandern, Urlaub machen, mit Kindern Zelten gehen, in Straßencafés sitzen und die Schwimmbäder [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 18pt;"><strong>Sommer &#8211; Komm&#8216; in den Flow<br />
</strong></span></p>
<p>Der Sommer ist im Medizinrad im Süden positioniert. Wer kennt nicht das Gefühl des Sommers? Die Unbeschwertheit und Leichtigkeit. Die Lebensfreude und Unternehmungslust. Es ist die Zeit, in der Paare und Freunde rausgehen, Picknike machen, Grillen, Wandern, Urlaub machen, mit Kindern Zelten gehen, in Straßencafés sitzen und die Schwimmbäder besuchen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3313 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Medizinrad_wasser-300x119.jpg" alt="" width="466" height="185" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Medizinrad_wasser-300x119.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Medizinrad_wasser.jpg 582w" sizes="(max-width: 466px) 100vw, 466px" /></p>
<p>Die Tage sind lang und warm, die Nächte kurz und auch warm. Das gibt viel Zeit, etwas was tun.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3310 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Sonne-300x246.png" alt="" width="300" height="246" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Sonne-300x246.png 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Sonne.png 353w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h2><span style="font-size: 18pt;"><strong>Junge Wilde Tiere<br />
</strong></span></h2>
<p>Und auch die Natur ist sehr geschäftig. Nach der Zeit des Frühlings, in der alles geboren wurde und in die Welt kam, wächst nun alles fleißig. Junge Füchse und Rehkitze spielen und lernen schnell von den Eltern alles Wichtige, um erwachsen zu werden und den Winter überstehen zu können. Es ist sehr wahrscheinlich, wenn man am späten Abend unterwegs ist, weil es spät dunkel wird, dass man Dachsen auf ihrer Pirsch begegnet und ihnen tw. sehr nah kommen kann.</p>
<h2><strong><span style="font-size: 18pt;">Vögel</span></strong></h2>
<p>Die Vögel füttern noch die Jungen, die jetzt schon selbst unterwegs sind. Der Gesang lässt nach, weil keine Reviere mehr zu verteidigen sind und keine Weibchen mehr beworben werden müssen. Spät am Abend kann man mit etwas Glück Eulen sehen, die sich auf die Nacht vorbereiten. Schwalben sind da und Mauersegler jagen durch Schluchten und Gassen, um Insekten zu fangen. Da kommt selbst der Film &#8222;Top Gun&#8220; nicht mit. Abends in der Dämmerung flattern Fledermäuse auf der Jagd um unsere Köpfe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3311 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Sonnenuntergang-300x177.png" alt="" width="300" height="177" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Sonnenuntergang-300x177.png 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Sonnenuntergang.png 389w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="font-size: 18pt;"><strong>Grüne Pflanzenwelt</strong></span></h2>
<p>Auch die Pflanzenwelt ist im Sommer voll da. Der Wald, wenn er keine Monokultur ist, ist wie ein grüner dichter Block mit den Pflanzen, Farnen, Büschen, Sträuchern und Bäumen. Etwas später kann man die wilden Beeren genießen: Brombeeren, Himbeeren und Erdbeeren. Wenn es viel Sonne und genug Regen gab, sind sie prall gefüllt mit Zucker und Vitaminen…ein Genuss !!!!! Die Insektenwelt ist hoch aktiv. An Blüten und Gewässern sind unzählige Arten und Exemplare zu finden und sie bringen uns zum Staunen, in welcher Vielfalt sich die Natur ausdrückt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3307 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Bluete.png" alt="" width="295" height="225" /></p>
<h2><span style="font-size: 18pt;"><strong>Hitze und Mücken</strong></span></h2>
<p>Aber es gibt auch Unanehmlichkeiten. Die Wärme kann auch in drückende Hitze umschlagen, es kann lange Tage und Wochen sehr trocken sein, was für Pflanzen und Bäume eine Herausforderung ist, wenn die Wurzeln nicht tief genug gehen. Es gibt viele Mücken, Bremsen und Zecken. Da ist es am besten, sich anzupassen und mit den Begebenheiten zu tanzen. Nicht umsonst wird in warmen Regionen mittags stundenlang Siesta gehalten und sich zurückgezogen. Selbst die Tierwelt macht das. Und dann muss man sich entscheiden: Bleibe ich in der heißen Sonne und habe Ruhe vor Mücken, oder genieße ich den Schatten und werden spätestens am Abend von Mücken gefunden.</p>
<h2><strong><span style="font-size: 18pt;">Die Qualität des Südens</span></strong></h2>
<p>In jedem Fall hat der Sommer die Qualität des „Machens“. Das Element des Südens ist das Wasser, das uns den Flow lehrt, also wie wir mit den Dingen gehen, unsere Vorhaben umsetzten und die Zeit genießen. Das Geistige ist in der Jahreszeit eher im Hintergrund, und wer zu den Jahreiskreisfesten räuchert weiß, dass diese Rituale zu der Zeit etwas in den Hintergrund geraten. Es geht um das Körperliche. Wer möchte, kann mal versuchen, bewusst in die Kraft des Sommers und Südens einzutauchen, um sich damit zu verbinden. Dazu bieten sich Aktivitäten wie Schwimmen gehen an, vielleicht in einem See.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3308 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Fischkochen.png" alt="" width="297" height="220" /></p>
<p>Am Lagerfeuer Stockbrot machen. Für Survivalfans ist das eine gute Zeit, das Feuermachen durch Holzreibung mit Drillbogen und Handdrill zu üben, oder ein Fell zu gerben, wenn man die Möglichkeit hat, von einem Jäger sowas übernehmen zu können. Hier entstehen dann materielle Dinge.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3309 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/06/Gerben.png" alt="" width="312" height="256" /></p>
<p>Und vielleicht genießt man bei einem Gewitterregen, sich mal richtig nassmachen zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://derwildnismentor.de/wildnistag/" target="_blank" rel="noopener">Nimm an einem Wildnistag teil</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Im Winter draußen</title>
		<link>https://derwildnismentor.de/im-winter-draussen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 14:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Natur zieht sich zurück &#8211; das Leben im Winter draußen Im Winter kehrt der Jäger Orion mit seinem Schwert an seine auffällige Position über dem südlichen Horizont zurück. Das Wetter wird dramatisch kälter und die Nächte dehnen sich aus. Winter ist eine Zeit der Extreme. Sie kann gefährlich kalt sein, aber auch von stiller [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 18pt;"><strong>Die Natur zieht sich zurück &#8211; das Leben im Winter draußen<br />
</strong></span></p>
<p>Im Winter kehrt der Jäger Orion mit seinem Schwert an seine auffällige Position über dem südlichen Horizont zurück. Das Wetter wird dramatisch kälter und die Nächte dehnen sich aus. Winter ist eine Zeit der Extreme. Sie kann gefährlich kalt sein, aber auch von stiller Schönheit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3231 size-full" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_1.jpg" alt="" width="188" height="272" /></p>
<p>Die Sonne geht spät auf und neigt sich deutlich mehr Richtung Süden als im Sommer. Zum Mittag macht sie einen flachen Bogen im Süden, kaum wenige Handbreit über dem Horizont, und verschwindet kurz danach wieder.</p>
<p><span style="font-size: 18pt;"><strong>Zeit sich zurückzuziehen</strong></span></p>
<p>Viele Menschen bevorzugen das Zuhause bleiben im Warmen, was zweifelsohne gemütlich ist. Schließlich ist diese dunkle Jahreszeit auch eine Zeit des Rückzuges. Die Natur selbst macht es vor. Die Bäume haben die Blätter abgeworfen und den Saft in den Stamm zurückgezogen, so wie es die meisten Pflanzen mit ihren Wurzeln auch tun. Viele Tiere halten Winterschlaf wie Haselmaus, Siebenschläfer, Braunbär, manche nur Winterruhe, wie Eichhörnchen und Dachs, die gelegentlich rauskommen, um Nahrung zu suchen. Aber auch der Stoffwechsel wird zurückgefahren. Denn wenn sich die Pflanzen zurückziehen, haben die Pflanzenfresser wie Rehe und Hirsche kaum Nahrung. Aber diese halten keinen Winterschlaf, also haben sie eine harte Zeit vor sich. Die Kälte ist vielleicht nicht das Problem, aber der Mangel an Nahrung und Schutz ist ein allgegenwärtiges Thema. Und so kommen die Tiere auch schon mal näher an menschliche Siedlungen ran.</p>
<p>Diese Zeit des Rückzuges wird auch von vielen Menschen gerne für Räucherrituale zu den Rauenächten genutzt, um sich in Stille zu besinnen. Das vergangene Jahr zu betrachten und zu spüren, was das kommende Jahr bringen wird.</p>
<p><span style="font-size: 18pt;"><strong>Harte Zeit zu (Über-)leben</strong></span></p>
<p>Draußen zu sein ist eine Prüfung, ob man fit ist und seine Fähigkeiten beherrscht. Die Kleidung sollte geeignet sein, also Feuchtigkeit und Wind abhalten, aber auch gut isolieren. Gut sind hier mehrere Schichten. Die Taschenlampe wird viel benutzt, und so sollten die Akkus geladen sein oder frische Batterien verwendet werden.</p>
<p>Dabei kann man durchaus zwischendurch mal an die Tiere denken, die immer draußen in den Bedingungen leben müssen. Als Beispiel ein Rotkehlchen, das im Winter hier bleibt. Es wiegt gerade mal 15g, muss aber immer eine Körpertemperatur von 42°C halten. Hat nachts keinen warmen Schutz, die Nahrung, wie Würmer und Insekten, ist sehr knapp und noch dazu sind ein Haufen Fressfeinde unterwegs. Wenn man alle, die eine Gefahr für den kleinen Vogel darstellen, aufzählt, kann man auf gut dreißig Feinde kommen. Und das Rotkehlchen beschwert sich nicht, sondern „macht seinen Job“ und lebt einfach und singt morgens als Erstes.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3232 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_2_Fuchs-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_2_Fuchs-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_2_Fuchs.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Mäuse werden von Greifvögeln, Eulen, Fuchs, Katze, Marder usw. gefressen. Rehe und Wildschweine z.B. von Wölfen und Luchs. Singvögel werden von Sperber und Habicht gejagt.</p>
<p><span style="font-size: 18pt;"><strong>Trotzdem rausgehen</strong></span></p>
<p>Sollte man in einem Gebiet leben, in dem der Schnee sehr hoch liegt, ist selbst die Fortbewegung sehr anstrengend, und gerade das braucht viel Energie, wobei genau die Mangelware ist. Noch schwieriger wird es für die, die Fressfeinde haben.</p>
<p>Die Vögel zu füttern ist absolut empfehlenswert und hilfreich und so respektiert man die Natur nicht nur, sondern hilft ihr auch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3233 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_3_Rotkehlchen.jpg" alt="" width="219" height="164" /></p>
<p>Aber wir Menschen können trotzdem auch rausgehen und den Winter erleben. Wer nur im Sommer draußen campen geht, verpasst möglicherweise ¾ des Lebens. Gut vorbereitet muss es nicht unkomfortabel sein. Ein guter Schlafsack, ein Tarp gegen den Wind und evtl. Feuer, wenn das möglich ist, ermöglichen tolle Erlebnisse. Dafür muss man aber dahingehen, wo die Erlebnisse sind. Also kleine Mikroabenteuer unternehmen. Hinterher kann man stolz sein, dass man die Kälte ausgehalten hat. Eine kleine warme Mahlzeit, etwa eine Tomatensuppe, ist einfach umzusetzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3234 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_4_Tarp-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_4_Tarp-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_4_Tarp.jpg 566w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Besonders mit Freunden ist das eine tolle Gelegenheit, die langen dunklen Abende zu verbringen. Der Winter ist die Zeit des Schnitzens und Geschichtenerzählens. Wer kennt das nicht, wenn das Holz noch etwas feucht ist, man möchte ein großes wärmendes Feuer, aber es brennt nicht gut an und raucht noch. Im Rücken ist es kalt, und wenn man das Feuer kurz verlässt, merkt man nichts mehr von der Wärme.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3235 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_5_Feuer-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_5_Feuer-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_5_Feuer.jpg 543w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Aber man kann auch lernen mit der Kälte umzugehen. Da kann man schon früh im Jahr damit anfangen, also kalt duschen und mit geöffnetem Fenster schlafen. Gut ist es auch, im Winter immer wieder rauszugehen, das muss nicht lang sein, ein Spaziergang reicht, und so setzt man sich immer wieder der Kälte aus und gewöhnt sich daran. Dann ist man abgehärtet und wundert sich im Frühling, wie warm einem ist.</p>
<p><span style="font-size: 18pt;"><strong>Den Winter genießen</strong></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3236 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_6_Slowakei-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_6_Slowakei-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_6_Slowakei.jpg 606w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Glück hat, wer in eine Gegend ist, wo es schneit. Die Landschaft, bedeckt durch die weiße Decke, ist ein magischer Anblick, beim Laufen knirscht es und der Schall wird in der Landschaft ganz anders reflektiert. Das Licht wirkt manchmal fast bläulich. Ist der Schnee nicht zu dick, lässt sich toll Spuren lesen. Jetzt ist es (theoretisch) einfach, und man kann mal einer Reh- oder Fuchsfährte über viele Kilometer folgen und deren Geschichten entdecken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3237 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_7_Spur-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_7_Spur-225x300.jpg 225w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_7_Spur.jpg 422w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Aber auch in Gebieten ohne Schnee, kann man raus gehen. Es ist alles feucht und dunkel, aber die Stille lässt sich trotzdem erleben. Zum Beispiel am Sitzplatz mit einer Meditation oder einfach nur erweiterten Sinnen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3238 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_8_Wald-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_8_Wald-300x214.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2024/01/Winter_8_Wald.jpg 315w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wenn der Februar naht, kann man schon mit den ersten Pflanzen, wie dem Scharbockskraut rechnen, welches selbst noch die laublose Zeit für Licht nutzt und uns mit den so ersehnten Vitaminen versorgt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://derwildnismentor.de/wildnistag/" target="_blank" rel="noopener">Nimm an einem Wildnistag teil</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf der Fährte des Rothirsches</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2023 14:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Lesen der Fährte gibt es zwei Seiten der Medaille: 1. Trittsiegel (Jägersprache für Fußabdruck) und Zeichen zu identifizieren und 2. der Fährte eines Tieres zu folgen und hoffentlich ungesehen das Tier zu finden und zu beobachten. Es ist Sonntag, der 15. Januar 2023 und ich bin in ein Waldgebiet gefahren, ca. 30min von zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Beim Lesen der Fährte gibt es zwei Seiten der Medaille:</h2>
<p>1. Trittsiegel (Jägersprache für Fußabdruck) und Zeichen zu identifizieren und 2. der Fährte eines Tieres zu folgen und hoffentlich ungesehen das Tier zu finden und zu beobachten.</p>
<p>Es ist Sonntag, der 15. Januar 2023 und ich bin in ein Waldgebiet gefahren, ca. 30min von zu Hause, in dem es größeres Wild wie Wildschweine und Rothirsche gibt. Das ist mein Trailing-Revier, also hier versuche ich, mich immer besser auszukennen, zu lernen, wo die Tiere sind und zu üben ihrer Fährte zu folgen. Es ist Vormittag ca. 10:00h. Das Wetter sonnig mit fast vollständig blauem Himmel und nur wenigen kleinen Wolken, ca. 6°C und etwas böiger Wind aus Süden. Die Landschaft ist ein Wald mit vielen Kiefern, ein paar Eichen und Birken, manchmal eine Buchenparzelle und viel Graslandschaft, teilweise mit Moosbewuchs. Die Wege und der Untergrund sind aus Sand. Ich nenne die Landschaft „Savanne“, denn die Bäume stehen sehr licht und man kann sehr weit sehen; aber auch gesehen werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2943 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirsch-wald-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirsch-wald-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirsch-wald-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirsch-wald-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirsch-wald-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirsch-wald-1320x990.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirsch-wald.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Es ist immer gut, sich vorher zu überlegen, was will ich eigentlich und warum.</h3>
<p>Das gibt dem Vorhaben immer viel mehr Kraft und Erfolg. Mein Plan war es, dass ich mich treiben lasse, entspanne und verbinde und ein Trailing nur zu starten, wenn es sich von alleine ergibt. In der Natur sollte man nichts erzwingen.</p>
<p>Auf einem Weg in südliche Richtung finde ich überraschend Hirschfährten nach Osten in den Wald. Ich fühle mich noch nicht „eingetuned“, lasse mich aber auf die Aufforderung ein. Ich fühle immer wieder das Trittsiegel (TS) mit den Fingern, um mich zu verbinden und die Fährte zu bestätigen. Die TS auf dem Waldboden sind einigermaßen gut zu erkennen und ich folge der Spur durch den Wald, gelegentlich verliere ich die Fährte, was normal ist und versuche die möglichen Routen zu bestimmen. Das gelingt nicht immer. Dann lasse ich mich treiben und finde meist intuitiv die frische Fährte.</p>
<p>Der Boden ist mal Laub, Gras, Moos. Nach ca. 100m Wald verliere ich am Ende die Fährte und bin zu faul zurückzugehen. Im offenen Gelände höre ich auf, mache eine kleine Sitzplatz- Einheit an einem Baum und will mich wieder verbinden. Der Plappermann in meinem Kopf legt los, aber ich stoppe ihn und lasse mich weitertreiben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2946 aligncenter" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Hochformat-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Hochformat-225x300.jpg 225w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Hochformat-1518x2024.jpg 1518w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Hochformat-768x1024.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Hochformat-1152x1536.jpg 1152w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Hochformat-1320x1760.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Hochformat-rotated.jpg 1536w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im nächsten Nadelwald finde ich die frische Fährte einer kleinen Gruppe Rothirsche, wohl Weibchen und Jungtiere.</h3>
<p>Die Fährte ist sehr frisch, hebt sich mit dunkler Farbe vom Boden ab und ich kann bequem folgen. Nach dem Wald im Farn wechselt der Untergrund, aber alles ist gut zu erkennen, wie die Tiere den Wildwechsel benutzen. Ich sehe, wie jemand einen Hochsitz verlässt. Ich verlasse die Fährte und gehe zum Sandweg, an dem der Hochsitz steht. Dort entdecke ich Trittsiegel. Die Begegnung mit dem Mann vom Hochsitz, der mir mit Hund entgegenkommt, lasse ich zu. Das ist entspannt, wir grüßen und ich schlage danach einen großen Bogen und nehme die Fährte wieder auf.</p>
<p>Auf dem Sandweg wird sie bestätigt, danach folge ich unsicher bis zu einem Zaun und suche die Stelle auf, wo ich erwarte, dass die Tiere rüber springen. Sie haben es getan und ich folge der Fährte auf den großen rotbraunen Kiefernnadeln. Mit Sand darunter sind die TS gut zu erkennen. Plötzlich tauchen links auf 20m drei bis vier Rothirsche auf, die ich überrasche und aufschrecke. Ich frage mich, ob sie zu meiner Fährte gehören, und folge der Fährte weiter. Am Ende des Waldes vor dem Zaun verliere ich die Fährte und will aufgeben. Aber ich kann dann doch die frische Fährte wieder aufnehmen und weiterverfolgen. Vor dem Hang mit den Buschen sehe ich links ein großes Rudel Rothirsche, 20-30 Tiere. Ich folge, weil ich eine deutliche Fährte erwarte. Ich gehe auf die Kuppe mit dem Buchenwald und sehe nur Wildschweinaufbruchspuren (Nahrungssuche).</p>
<p>Oben finde ich die Fährte wieder und kann in der Landschaft südlich den „schwarzen Streifen“ durchs Gelände sehen. Der Sand unter Laub oder Nadeln ist aufgeworfen, die Tiere waren mindestens im Trab geflüchtet und es ist ein Spaziergang der Fährte zu folgen. Ich sehe die Landschaft und erkenne im Weitwinkelblick unten die Fährte. Sie ist nur Sekunden (!) alt.</p>
<p>Die Fährte führt in die Senke und weil die Tiere in eine langsamere Gangart wechseln, geht weniger Energie in den Boden und die TS werden undeutlicher, sind aber zu sehen. Ich werde unsicher, lasse mich intuitiv treiben und oben auf der Kuppe sehe ich in ca. 70m Entfernung 4 Tiere, der Rest müsste hinter den Bäumen und der Geländekante sein. Ein Tier sieht in meine Richtung, bleibt aber ruhig. Ich verstecke mich hinter einem Baum, beobachte und ziehe mich vorsichtig zurück.</p>
<p>Zu Hause werte ich die Route auf Google-Maps aus und ich habe für das Trailing über 1,4km eine Zeit von 2,5h gebraucht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2944 alignnone" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Nahaufnahme-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Nahaufnahme-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Nahaufnahme-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Nahaufnahme-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Nahaufnahme-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Nahaufnahme-1320x990.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-Nahaufnahme.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2945 alignnone" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur-1320x990.jpg 1320w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/Hirschspur.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Es ist für mich mit das intensivste und magischste Erlebnis überhaupt ein Wildtier in freier Wildbahn zu sehen und ihm zu begegnen.</h4>
<p>Das ist für mich ein Zeichen sehr tief in der Natur angekommen und verbunden zu sein. Besonders über das Folgen der Spur, was nicht leicht ist, mir manchmal gelingt, meistens aber nicht. Denn das ist schwer. Man muss nicht nur die Fährte auf unterschiedlichen Untergründen erkennen, sondern auch wachsam sein, dass man keinem Jäger oder Förster begegnet. In anderen Gebieten wären es Braunbären oder Löwen.<br />
Außerdem muss man auf Vogelalarm achten und darf keine anderen Tiere aufschrecken. Man möchte aber die gut getarnten und sehr aufmerksamen Tiere sehen, ohne selbst gesehen zu werden. Dazu muss man innerlich ruhig sein und sich sehr harmonisch, wie ein Geist durch die Landschaft bewegen.</p>
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		<title>Das Medizinrad</title>
		<link>https://derwildnismentor.de/das-medizinrad/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2023 14:46:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Medizinrad (Lebensrad), ein &#8211; nicht mehr nur &#8211; indigenes Werkzeug. Das Medizinrad ist ein Erklärungsmodell für die Zusammenhänge des Lebens. In vielen indigenen Kulturen wurde es als Ritualraum genutzt und verdeutlicht das „Web of life“(das Netz des Lebens), die Verbundenheit allen Seins im Rad des Lebens, dem Rad der Existenz. Die Menschen sind sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<h2 class="layoutArea">Das Medizinrad (Lebensrad), ein &#8211; nicht mehr nur &#8211; indigenes Werkzeug.</h2>
<div class="layoutArea">
<p>Das Medizinrad ist ein Erklärungsmodell für die Zusammenhänge des Lebens. In vielen indigenen Kulturen wurde es als Ritualraum genutzt und verdeutlicht das „Web of life“(das Netz des Lebens), die Verbundenheit allen Seins im Rad des Lebens, dem Rad der Existenz.</p>
<p>Die Menschen sind sich seit Jahrtausenden bewusst, dass sie in die Prozesse des Lebens und der Natur eingebunden sind. Alle Prozesse in der Natur sind Kreisläufe: Tag-Nacht, Jahreszeiten, Mond- und Sonnenzyklen, Fressen-und-gefressen werden. Diese Prozesse auch gestalterisch auszudrücken ist ein Bedürfnis des Menschen. Aus diesem kreativen Potential heraus ist vermutlich auch das Medizinrad entstanden, das es sehr wahrscheinlich schon seit mehreren Jahrtausenden in unterschiedlichsten Formen gibt.</p>
<p>Alle Systeme, die wir Menschen mit Wirkkraft beleben, entfalten auch eine ebensolche (Wirkkraft) im Rahmen des Systems. Energie fließt durch Systeme, Energie folgt dem Fokus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2956 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9119-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9119-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9119-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9119-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9119-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9119-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9119-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2957 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9120-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9120-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9120-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9120-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9120-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9120-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9120-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein moderner Zugang: Das Lebensrad als Werkzeug für Selbsterkenntnis</h3>
<p>Ich kenne eine Form des Medizinrads nach dem Gestalttherapeuten Thorsten Shewelling, der dieses Modell des Lebensrades an unsere Moderne angepasst hat. Man kann mit einer Spürwanderung, bei der man („der Körper“) nach Gefühl an einer Position stehen bleibt und man dann erfährt von welcher Qualität man einen Mangel hat. Der erste Schritt ist Intuition, also Wahrnehmen, der 2. Schritt ist Interpretation. Wenn man mit einer klaren Frage an das Lebensrad (in die Spürwanderung) geht, bekommt man Antworten, mit denen man weiterarbeiten kann. Das Lebensrad wird hier zu einem Werkzeug für Selbsterkenntnis, Bewusstwerden und Konfliktlösung.</p>
<p>Im Medizinrad wurden und werden auch heute noch unterschiedliche Rituale abgehalten, Rituale für Heilung, Hochzeitsrituale, viele größere Rituale, so zum Beispiel auch die Schwitzhütte, die unter anderem sowohl in Nordamerika als auch in Sibirien beheimatet ist, bilden ein eigenes Medizinrad, in dem man sich dann im Ritual über längere Zeit in einem bestimmten Ritualaublauf aufhält.</p>
<p>Auch die Wikinger, tibetischen Buddhisten und viele andere Kulturen kannten das Lebensrad. Im tibetischen Buddhismus etwa lässt sich ein Medizinrad in den berühmten Mandalas dieser Kultur entdecken. Bekannt wurde das Medizinrad heutzutage auch wieder durch den Ojibway (Stamm in Amerika) Sun Bear, der ein Buch darüber geschrieben hat. Dieses ist aber wieder ein in sich eigenes Interpretationsmodell.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2954 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-300x225.jpg" alt="Medizinrad 1" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9123-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2955 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9124-300x225.jpg" alt="Medizinrad 2" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9124-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9124-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9124-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9124-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9124-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9124-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Medizinrad richtet sich nach den vier Himmelsrichtungen aus</h3>
<p>Man kann sagen, dass sich das Medizinrad in allen Kulturen nach den Himmelsrichtungen, also den vier Kardinalpunkten ausrichtet, und in der Verbindung derselben ein Kreuz aus zwei gleichschenkeligen Achsen bildet. Die Nebenhimmelsrichtungen tragen ebenfalls ihre Bedeutung und Funktion in diesem rituellen Kreis und erweitern die Achsen im Rad – häufig sind es 16, eines der bekanntesten und möglicherweise ältesten Medizinräder dieser Erde in Bighorn National Forest in Wyoming zählt sogar 28 Speichen.</p>
<p>In einem Medizinrad finden sich alle wichtigen Aspekte des Lebens auf dieser Erde wieder. Jeder Stein, der gelegt wird – Medizinräder werden zumeist aus Steinen gebaut, wird mit einer tieferen Bedeutung gesetzt. Jeder Himmelsrichtung wird auch ein Element, ein Lebensalter, eine Jahres- und eine Tageszeit zugeordnet. Zudem gibt es auch Tiere, die hier zentral ihren Platz einnehmen, das variiert allerdings je nach kulturellem Raum. Bei den Prärieindianern nimmt etwa der Büffel einen zentralen Platz ein, wobei in Europa oder Südamerika der Büffel eher rar zu finden ist. Im südamerikanischen Medizinrad findet sich wiederum der Kolibri und der schwarze Panther. Auch die Farben und Elemente können je nach räumlicher Ausrichtung variieren.<br />
Im Zentrum des Medizinrads, im konzentrierten Punkt, zeigt sich dich Einheit allen Seins. Es ist die Quelle aus der alles Leben entspringt. Hier sammelt sich alle Energie der Existenz.</p>
<h3>Die kardinalen Punkte und ihre zentralen Themen:</h3>
<ul style="list-style-type: circle;">
<li><strong>Osten:</strong> Feuer, Inspiration/Lebensvisionen, Frühling, Sonnenaufgang, Geburt und Kindheit</li>
<li><strong>Süden:</strong> Wasser, Arbeiten/Flow/Lebensfreude, Sommer, Mittag, Jugend bis junges Erwachsenenleben</li>
<li><strong>Westen:</strong> Erde, Reflexion/Regeneration/Stabilität, Herbst, Feierabend, Sonnenuntergang,Erwachsener</li>
<li><strong>Norden</strong>: Luft, Überblick/Weisheit/Klarheit, Winter, Nacht, Alter</li>
<li><strong>Mitte:</strong> Schöpfer, Einssein, Einheit (Oneness), hier ist alles verbunden, das Göttliche</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Die Jahreskreisfeste sind ebenfalls im Rad des Lebens zu erkennen:</h5>
<p>Allerheiligen, Wintersonnenwende, Lichtmess, Frühlings-Tag- und Nacht-Gleiche, Walpurgis, Sommersonnenwende, Erntedank, Herbst-Tag- und Nacht-Gleiche, darin spiegeln sich 4 Sonnenstände und 4 Mondstände, also gibt es alle 6 Wochen ein Fest. Mit Räucherzeremonien, mit passenden Kräutern zu den Jahreszeiten, kann die Arbeit mit dem Lebensrad und zu den Jahreskreisfesten unterstützt werden.</p>
<h5>Auch im Coyote Teaching arbeiten wir mit diesem sinn-vollen Werkzeug.</h5>
<p>Phasen des Lernens bzw. eines Projektes finden sich im Medizinrad wieder.</p>
<h5>Native Kulturen sind letztendlich Kreiskulturen, sie richten sich nach dem Kreis aus.</h5>
<p>Ein Kreis hat keinen Anfang und kein Ende, im Kreis sind alle auf einer Ebene, also gleichwertig. Der Kreis ist ein Symbol der Unendlichkeit. Es symbolisiert aber auch den Kreislauf und die Wiederkehr. Das Medizinrad kann uns Menschen als Orientierungsfeld durch Raum und Zeit begleiten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2953 size-medium" src="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9122-300x225.jpg" alt="Medizinrad 3" width="300" height="225" srcset="https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9122-300x225.jpg 300w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9122-2024x1518.jpg 2024w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9122-768x576.jpg 768w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9122-1536x1152.jpg 1536w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9122-2048x1536.jpg 2048w, https://derwildnismentor.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_9122-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Coyote – Teaching</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2023 13:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Coyote Teaching? Wo kommt der Kojote her? Das Coyote Teaching ist kurz gesagt die Lehrmethode, mit der Naturvölker ihre Kinder unterrichteten. Es ist eine unsichtbare Schule, in der der Schüler, die Schülerin* gar nicht merkt, wie er/sie etwas lernt. Aber dazu gehört ein Lehrer. Und dieser Lehrer ist eher ein Mentor, also ein [&#8230;]</p>
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<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<h2>Was ist Coyote Teaching? Wo kommt der Kojote her?</h2>
<p>Das Coyote Teaching ist kurz gesagt die Lehrmethode, mit der Naturvölker ihre Kinder unterrichteten. Es ist eine unsichtbare Schule, in der der Schüler, die Schülerin* gar nicht merkt, wie er/sie etwas lernt. Aber dazu gehört ein Lehrer. Und dieser Lehrer ist eher ein Mentor, also ein erfahrener Erwachsener, der den Schüler (Mentee) gut kennt. Denn um gut zu lernen, bedarf es einer BE-ziehung nicht einer ER-ziehung, wie wir heute unser Schulsystem verstehen.</p>
<h3>Der Kojote gilt in der nordamerikanischen Mythologie als Trickser.</h3>
<p>Einer der immer eine List auf Lager hat. Er ist ein hundeartiges Tier, von der Größe zwischen Fuchs und Wolf, der praktisch einen Großteil des amerikanischen Kontinentes belebt. Seine Eigenschaften sind seine Anpassungsfähigkeit, mit der er in der Lage ist, in fast jeder Umgebung erfolgreich zu überleben. Sogar in bzw. am Rande der menschlichen Zivilisation. Damit ist er aber auch ein Grenzgänger. Gleichzeitig gilt er als Hüter des Wissens und der Weisheit (Keeper of knowledge). Genau diese Eigenschaften nimmt sich der Mentor zum Vorbild.<br />
Natürlich befindet der Mentor sich prinzipiell in einer Vorbildrolle und lehrt allein schon dadurch, wie er selbst lebt. Aber nachhaltiges Unterrichten funktioniert nicht an einer Tafel an der um 12h Thema 1, um 13h Thema 2 und um 15h Thema 3 vorgetragen wird. Der Mentor kennt seinen Schüler und weiß, wo dessen Grenzen liegen und unterstützt dabei, die Grenzen zu erweitern. Dazu bedient er sich der Kunst des Fragenstellens.</p>
<h4>Antworten werden meist nicht direkt gegeben, sondern weitere Fragen gestellt, die das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit des Schülers ausdehnen.</h4>
<p>Behutsam! Hier werden 3 Stufen unterschieden:</p>
<ul style="list-style-type: circle;">
<li>Die Fragen der Stufe 1 bewegen sich in der Komfortzone und dem Wissensbereich des Schülers. Er kennt die Antwort. Damit werden Vertrauen und Verbindung geschaffen.</li>
<li>Die Fragen der Stufe 2 liegen an seiner Grenze. Er kann sie wahrscheinlich beantworten, muss sich aber evtl. strecken oder sich um die Antwort bemühen. Aber es ist noch ein erreichbares Ziel. So erwirbt er Selbstvertrauen und natürlich auch Motivation für weiteres Forschen.</li>
<li>Die Fragen der Stufe 3 befinden sich außerhalb seines Wissens- und Aufmerksamkeitsbereich. Jetzt ist Neugierde, Ehrgeiz und auch Initiative des Schülers gefragt, sich die Antwort selbst zu holen. Dazu bekommt er vom Mentor allenfalls Hinweise und „Stupser“, damit ihm die richtige Tür geöffnet wird. Aber es kann auch sein, dass der Mentor ihn bewusst auf eine falsche Fährte lockt, damit bestimmte Erfahrungen gemacht werden. Hier kommt der Trickser im Coyote Teaching ins Spiel.</li>
</ul>
<p>Auf diese Weise geht das Lernen nicht unbedingt schnell, aber sehr intensiv und nachhaltig. Gerade beim Lernen über die Natur, geht es auch darum in der realen Umgebung mit allen Sinnen multidimensionale Erfahrungen zu machen.</p>
<p>Ein altes Zitat besagt: „Angesammeltes Wissen hat keinen Wert. Verwandle es mit Erfahrung in Weisheit“. Die Schülerin holt sich also das Wissen selbst, aber der Mentor bereitet den Lernraum und gibt die nötigen Impulse, die ganz persönlich auf die Person zugeschnitten sind. Dabei nimmt der Mentor sich zurück. Sein Ziel ist es nicht, der Schülerin sein eigenes Wissen überzustülpen. Diese macht ihre eigenen Erfahrungen.</p>
<h4>Lernen kann nur mit einem Bedürfnis funktionieren und es muss für die Schülerin Sinn haben. Dann findet das Lernen mit Begeisterung und „WoW-Effekt“ statt</h4>
<p>Beim Lernen in der Natur mittels Coyote Teaching geht es besonders um die Verbindung zur Natur, zu allen Lebewesen, denen begegnet werden kann. Die Verbindung zwischen Mentor und Schüler spielt ebenso eine wichtige Rolle wie auch die Verbindung des Schülers zu sich selbst.</p>
<p>Man stelle sich ein Beispiel vor. Ein Kind hat eine Pflanze mit Blüte gesehen, rennt zumLehrer und fragt, welche Blume das ist. Würde der Lehrer als Antwort den Namen geben, glaubt sich die Schülerin am Ziel, und interessiert sich nicht weiter für die Pflanze. Aber mit dem Namen hat sie praktisch nichts über die Pflanze gelernt.</p>
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</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<h4>Der Coyote Teacher würde Fragen stellen:</h4>
<p>„Welche Farbe hat die Blüte?“, „Wieviele Bütenblätter gibt es?“, „Welche Form haben die Blätter?“, „Wie ist der Stengelansatz?“ Hat der Stengel Haare?“, „Wo wächst die Pflanze?“, „Ist sie dort zu jeder Jahreszeit?“. Es gibt beinah unendlich viele Fragen. Dazu müsste die Schülerin jetzt wieder zur Pflanze und sie genau beobachten. Wahrscheinlich sogar öfter. Gerade bei Pflanzen bietet sich an, sie abzuzeichnen. Die Zeichnung muss nicht gut aussehen, aber das Zeichnen selbst hilft beim Sehen. Wenn die Schülerin sich 20min Zeit nimmt, die Pflanze zu beobachten, dann wird ihr nach 5min langweilig, nach 10min hat sie das Gefühl, alles gesehen zu haben, nach 15min geht nochmal eine große Tür auf, und nach 20min wird sie die Pflanze nie wieder vergessen. Sie ist in ihr Unterbewusstsein eingedrungen. Oft kommen die Antworten auf Fragen nicht sofort. Manchmal lassen sie sich Tage, Wochen oder Monate Zeit. Natürlich darf auch Buchrecherche o.ä. genutzt und ausgereizt werden. Hier zeigt sich das Engagements des Schülers, der Schülerin etwas wirklich wissen zu wollen.</p>
<p>Zurückblickend kann man oft überrascht feststellen, was man alles gelernt hat, wie viele Erfahrungen man gesammelt hat, schöne Momente erlebt hat, die in einem „abgespeichert sind“ und das eigene Leben sehr bereichern und wertvoll machen. Man kann viel über einen Rotfuchs lesen, evtl. Videos und Dokumentationen sehen. Das ist auch gut und im Winter eine schöne Beschäftigung mit dem Tier. Aber Tonnen von Informationen können nicht ein paar Momente ersetzen, in denen man das Tier draußen gesehen und beobachtet hat. Diese kleinen</p>
<h5>„Filme“ werden einem immer in Gedächtnis bleiben. Warum wohl?</h5>
<p><em>*Schüler und Schülerin kommen im Text abwechselnd vor, es sind damit immer beide Geschlechter angesprochen.</em></p>
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